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Gegen den Strom schwimmen (Artikel aus SR 03/2009, Seite 17)
Umsatzeinbrüche in vielen Branchen kennzeichnen die allgemeine Wirtschaftskrise. Wie reagieren typische Unternehmer? Sie sparen! Und das sei auch gut so, meint Johannes Ulrich Becker von Buch, Unternehmensberater aus Hannover, schränkt aber sofort ein: „Man darf in Krisenzeiten überall sparen, nur nicht bei Marketingmassnahmen! So manches Unternehmen hat sich schon zu Tode gespart.“ Der Chef der Becker von Buch Unternehmensberatung GmbH plädiert im Gegenteil dafür, das Marketingbudget zu erhöhen, selbst wenn es schwerfällt: „Wer mit einem leistungsschwachen Auto einen steilen Berg hinauffahren will, nimmt schliesslich nicht den Fuss vom Gas, sondern tritt voll durch.“ Die derzeitige Wirtschaftskrise sei so ein steiler Berg, sagt Becker von Buch. „Viele Unternehmer resignieren angesichts der Schwierigkeiten. Sie treten das Gaspedal nicht durch und bleiben unten im Tal. Aber in der Masse geht man unter, man wird nicht wahrgenommen. Für das Unternehmen heisst das: Weitere Kunden brechen weg und neue kommen nicht dazu – die Todesspirale beginnt ...“
Siehe auch: http://www.recyclingportal.eu/topartikel/22209.shtml „So steuern Sie Ihre Firma durch die Wirtschaftskrise ...“
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